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ERSTE SCHRITTE

Tanja wurde als Einzelkind 1991 in eine musikalische Familie hineingeboren und hat heute noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Schon als Kind im zarten Alter von vier Jahren, verschrieben ihr die Eltern Geigenunterricht, wohl wissend um die Liebe zur Musik, die in ihrer Tochter schlummerte. Sie sollten Recht behalten. In der Schulzeit war Tanja eher zurückhaltend und still, hier bot sich das Singen als idealer Ausgleich an, leidenschaftlich aus sich herauszugehen; der innere Kompass war nun definitiv auf „Singen“ eingestellt!

Sieben Mal sass sie als 14-Jährige im Publikum, als Tony Manero im Musical „Saturday Night Fever“ um das Herz seiner Angebeteten sang. Später – in der Oper, weinte sie bei „Aida“ mit den verbannten Verliebten ebenso grosse Tränen, wie im Kino bei „Mandela – der lange Weg zur Freiheit“ oder zu „Cry Freedom“, dem Drama über Steve Biko. Musikfilme wie „Step up“ im 2006 oder „Pink Floyd – The Wall“, waren da sowieso ein Muss für Tanja. In den zwei Jahren von 16 bis 18, sammelte sie live on Stage die ersten Bühnenerfahrungen und überzeugte das Publikum schon damals mit genial gesungenen Coversongs. Und wen wundert’s, Tanja beendete ihre Matura mit einem Songprojekt. Sie studierte Geschichte und Germanistik und arbeitet heute als freie Journalistin.

 

Das Singen weiterhin im Fokus, folgte Gesangsunterricht und die Aus- und Weiterbildung der Stimme, bei Sängerin und Vocal-Coach Sharon Harris in Basel. Tanja war und ist es noch heute, offen und bereit dafür, berührt zu werden von den grossen Gefühlen, die uns die Kunst und natürlich auch das Leben oft ungefragt in den Weg werfen. Nicht dass sowas ein Dasein vereinfach würde, ganz im Gegenteil. Trotzdem und gerade deswegen: Tanja verschrieb ihr Herz dem Singen und wünschte sich nichts sehnlicher, als dass daran in Zukunft kein Weg mehr vorbeiführen würde. Und manchmal gehen Wünsche in Erfüllung, auch und ganz besonders gerne über viele Umwege. 

 

Die beiden musischen Künste Singen und Schreiben sind nun auf dem Grund von Tanjas Herzen angekommen und schlagen tüchtig Wurzeln. Ein bisschen verträumt ist sie sich selber bis heute als Idealistin treu geblieben. Daran hat auch die Geburt ihrer ersten Tochter nichts geändert, und Tanja brachte auf dem Flug durch die Träume und den Alltag des Lebens, ihren inneren Idealismus als Copilot neben dem äusseren Realismus in Stellung. 

 

Inzwischen ist Tanja stolze Mutter von vier wundervollen Kids. Natürlich ergeben sich da jede Menge Pflichten, wie das bei jeder Familie der Fall ist, und mit vier Kindern sowieso. Aber die täglichen Anforderungen sind für „the singing mum“ weit weniger Belastung als mehr Erfüllung, zumal sie immer auf die tatkräftige Hilfe ihrer Eltern zählen kann. Und Kinder singen eh gerne, eine Family eben, mit viel Spass an der Musik, während Tanja all die Jahre hindurch auch weiterhin von einem Soloprojekt geträumt hat. 

 

Und nun ist der da, der Traum, die Solo-Sängerin Tanja macht ihre ersten Schritte, singt ihre ersten Songs ein. Eine zufällige Begegnung mit ihrem heutigen Produzenten hat die beiden zu einem Songprojekt zusammengeschweisst. Für ihn war schnell klar: Nur wenn Tanja mehr als nur Sängerin sein kann, nämlich wenn sie später eigene Texte lieferte und wenn sie bereits in der Startphase auch die Gesangsspur für die Songs entwerfen durfte, nur dann würde sie in den Songs aufblühen. Ein genialer Schachzug des Produzenten und Projektleiters Francis Louis Bandelier, der zu den ersten Songs geführt hat, mit eben der Gesangsspur von Tanja.

Tanja beweist in ihren Songs nicht nur Leidenschaft fürs Singen, sie brilliert auch mit einer grossartigen Stimme, die auf eine aussergewöhnliche Zukunft im Musikbiz nicht nur hoffen lässt, sondern geradewegs darauf hinweist! Gerade weil sie mit Herz und Seele dabei ist, das Credo, das ihr von ihrer Mutter mit auf den Weg gegeben wurde, ein Geschenk, das die Beiden heute noch wie Pech und Schwefel zusammenhalten lässt: Ein absoluter Pluspunkt für eine Sängerin, ganz besonders im hart umkämpften Musikbusiness!